Tipps für eine tägliche Meditationspraxis

Selbst bei Gewohnheiten, die uns guttun, fällt es uns manchmal schwer, am Ball zu bleiben. Um Deine Ressource „Selbstdisziplin“ zu schonen, gebe ich Dir deshalb heute 5 Tipps für eine regelmäßige Meditationspraxis.

  1. Mache es Dir so einfach wie möglich!
    Zum Meditieren brauchst Du nicht viel: Einen Raum oder eine Ecke, wo Du Dich wohlfühlst; einen Stuhl oder ein Kissen oder eine Matte. Das reicht. Wenn Du möchtest, kannst Du es Dir noch schön machen, beispielsweise mit einem ansprechenden Bild und Kerzen. Richte Dir Deinen Raum bzw. Deine Ecke bereits so ein, dass Du Dich nur noch hinbegeben musst und sofort loslegen kannst.
  2. Meditiere lieber öfter als länger!
    Beginne lieber mit 3 Minuten täglich als mit 21 Minuten pro Woche. Was zählt, ist die Regelmäßigkeit. So lernst Du, dass es sehr wohl möglich ist, zu meditieren, egal, was der Tag diesem Vorhaben entgegensetzen mag. Sobald Deine Routine eingespielt ist, kannst Du die Dauer natürlich nach Deinem Belieben erhöhen.
  3. Meditiere täglich zur gleichen Zeit!
    Finde heraus, zu welcher Zeit Dein Alltag Deine Meditation am ehesten zulässt und/oder wann sie Dir am besten tut. Versuche dann, immer zu dieser Zeit zu meditieren. Dadurch hilfst Du Deinem Körper und Deinem Geist, sich schon auf die Meditation zu freuen und vorzubereiten. Während dieser Zeit bist Du natürlich völlig ungestört durch Handy/Bedürfnisse von Familienmitgliedern/etc.
  4. Notiere Dein Warum!
    Beobachte, wie es Dir direkt im Anschluss an Deine Meditation geht. Beobachte längerfristig auch, welche Veränderungen Deine regelmäßige Meditationspraxis in Dein Leben einlädt. Vielleicht verändert sich etwas bei Deiner Geduld, Gelassenheit, Selbstakzeptanz, Freundlichkeit etc. Schreibe Deine Erkenntnisse auf. Sie helfen Dir über unmotivierte Phasen hinweg.
  5. Suche Dir Deine Sangha!
    Auch bei der Meditation gilt: Zusammen geht’s leichter. Lass Dich von der Energie einer Gemeinschaft bzw. Meditationsgruppe tragen und motivieren. Suche Dir eine Lehrerin, die Deine Meditationspraxis mit ihrer Erfahrung bereichert und nährt. Das schafft einerseits ein positives Gefühl der gemeinsamen Verantwortung und erweitert andererseits Deinen Horizont bei Deinen „Lebensthemen“.
  6. Sprich mit erfahrenen Meditierenden!
    Sollte sich bei Dir trotz allem keine einigermaßen regelmäßige Meditationspraxis einstellen, hab keine Scheu davor, mit jemandem zusammen nachzuforschen, wie Du Deinen ganz persönlichen Meditationspfad so gestalten kannst, dass er für Dich richtig gut passt. Es gibt viele Kniffe, die gerade Anfänger:innen und/oder Wiedereinsteiger:innen das regelmäßige Meditieren erleichtern.
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